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v.westwood.

„Kauft weniger!“

„Besitz stört mich. Es macht das Leben nur komplizierter.“

„Wenn sie südamerikanischen Folter-Generälen ihre behandschuhte Hand hinhielt, repräsentierte sie die ganze Scheinheiligkeit britischer Politik“ (über Königin Elizabeth)

„Das empfehlenswerteste Accesoire ist ein Buch“

„Mode kann sich jeder mit Geld kaufen. Stil ist aber die intelligente Abweichung von Normen, die man kennen muss“

Großartiges Intervies im SZ-Magazin mit Vivienne Westwood. Und auch wieder ein perfektes Beispiel darüber, wie die Medien schwarz/weiss ein Bild von einer Person zeichnen, ohne die Person genauer zu kennen. à la Rainer Langhans.

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das SZ-Magazin.

Ich muss hier mal eine Lanze für das Süddeutsche Magazin brechen, das mittlerweile in meiner persönlichen Wertschätzung Zeitschriften wie zB die NEON oder der PRINZ deutlich überholt hat. Wöchentlich als kostenlose Ausgabe immer freitags in der SZ beiliegend, hat sich das Magazin mittlerweile durchaus als Sprachrohr einer Generation gemausert, einer Generation die zu alt für Magazine wie die NEON oder der PRINZ geworden ist, die sich aber auch nicht mit dem knorrigen und eingefahrenen Platzhirschen wie dem SPIEGEL oder dem STERN mehr beeinflussen lassen möchte. (und die vor allem nicht mehr einer (politischen) redaktionellen Meinung folgen möchte, sondern eigene Gedanken und Ideen zulassen will.)

Kolumnen wie die letzte Seite mit Axel Hacke, Die Gewissensfrage oder „Sagen sie jetzt nichts“ beschäftigen sich mit weltlichen und aktuellen Themen, oft ironisch und augenzwinkernd, fast immer aber hintefragend und kritisch. (ok, bis auf die Hacke Kolumne vielleicht). Ich kann mir vorstellen, dass das SZ-Magazin anfangs als Ergänzung zur Tageszeitung gedacht war, um aktuelle Themen nicht nur aus der faktischen Sicht zu beurteilen bzw betrachten, sondern um auch einen anderen Point-of-View zu liefern.

Bezüglich der NEON gibt es schon länger einige Kritikpunkte, im Großen und Ganzen die Tatsache, dass man sich in der Redaktion offenbar unschlüssig ist, in welche Richtung die Zeitschrift tendieren soll. Will man eher ein jüngeres Publikum ansprechen, mit digitalen und gefühlslastigen Themen  oder eher eine ältere Zielgruppe, mit Kriegsreportagen und Beiträgen zu Un-themen unserer Zeit. Ich finde mich auf jeden Fall nicht unbedingt mehr im Magazin wieder, was sich dann daran zeigt, dass ich nur noch einzelne Beiträge lese oder Berichte mittendrin abbreche, da ich die Meinung des Authors einfach so nicht mehr lesen will.

Hier noch ein besonderer Link, aus der vorletzten Ausgabe, ein runder Tisch mit Griechen, im Gespräch über den Euro, das Land, und Europa im Allgemeinen. viel Spass. (Link)

Ausserdem noch die Fotoserie von Axel Prahl, köstlich.

Herr Prahl, Sie gehören zum erfolgreichsten Ermittlerduo Deutschlands. Ihr Verdienst – oder das von Jan Josef Liefers? –

Auf Ihrer Homepage posieren Sie mit Zigarette. Raucher gelten als charakterschwach. Keine Angst vor einem Imageschaden? –

Manche Jungs, so heißt es, kompensieren ihre geringe Körpergröße durch die Entwicklung besonderer Talente. Welches war Ihres?

Ein Kommentar

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