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special olympics.

Manchmal muss man dieser einen Stadt einfach auch mal ein großes Lob aussprechen. Dafür, dass sie neben der Diskussion um die 3. Startbahn am Flughafen, den notorisch zu hohen Mietpreisen, diesen vermaleidet verlorenen Finale und auch um den eigentlichen Status dieser Weltstadt mit Herz in dieser großen Welt noch immer dieses gewisse Fingerspitzengefühl vorweist, diese Wertschätzung der kleinen Dinge, dieses offene Ohr für das andere. Und soll ich noch was sagen? Genau das hat München all diesen Frankfurts, Berlins und Kölns voraus.

Heute habe ich den Special Olympics (die olympischen Spiele von Sportlern mit geistiger Behinderung) einen Besuch auf dem Olympiagelände abgestattet. 6 Tage lang dauern diese Spiele, mit diversen Sportarten in den verschiedensten Sportstätten. Heute war zum Beispiel Basketball und Judo in der großen Oly-Halle dran. Daneben verläuft der Marathon quer durch den Olypark. In der Schwimmhalle wurden die ersten Schwimmwettbewerbe vorbereitet.

Stolz sind die Athleten. Stolz, dass sie in diesen heiligen Hallen ihre sportlichen Wettkämpfe ausüben dürfen. Dass nicht ganz so viele Zuschauer kamen? Geschenkt. Allein dort unten zu stehen und sich zu konkurrieren, das zählte. Und das konnte man in den Gesichtern sehen. Und um an den ersten Satz dieses Posts zu erinnern: Das muss man als Stadt erst mal schaffen.

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backstage erhalten.

Aufgrund des aktuellen Anlasses, sowie der Tatsache, dass ich in diesem Club einige unvergessliche Abende erlebte, plus dass ich nur einen Katzensprung entfernt wohne, will ich auf die momentane Situation des „Backstage“ aufmerksam machen.

Hintergrund: Die Stadt München will die momentanen Grundflächen, auf dem das Backstage betrieben wird, kaufen bzw pachten, da rund um das Backstage ein quasi komplett neues Wohn- und Büroviertel ensteht bzw die letzten Jahre bereits entstanden ist. Dazu muss man wissen, dass das Backstage vor ein paar Jahren bereits schon einmal (insgesamt schon 4mal) umgezogen ist, damit die Stadt neben der S-Bahn Station „Friedenheimer Brücke“, eben ein großzügiges Wohnviertel entstehen lassen konnte. (Ich schreibe das bewusst mit ein wenig Ironie, da zwar dieses Wohnviertel dringend benötigt wird, allerdings -aus meiner Sicht- nicht in dieser Form und Preisklasse) Nun wird angeprangert, dass das Backstage nicht nur das Bauvorhaben behindere, sondern dazu -falls es so bestehen bleiben kann- auch noch optisch und kategorisch keinesfalls in die schöne, heile Welt rund um die neue S-Bahnstation passe. Da die Backstage Betreiber allerdings nicht auf den Kopf gefallen sind, haben sie sich natürlich frühzeitig darum gekümmert, eine Lösung zu finden. Diese würde folgendermaßen aussehen: Das Backstage kauft bzw hat bereits mehr als die Hälfte des gepachteten Grunds, auf dem das Backstage betrieben wird, gekauft. Man würde nun -in Zusammenarbeit mit der Stadt München- auf Teilen dieses gekauften Grundes, das bisherige Backstage in einem reduzierten Rahmen weiterbetreiben. Dies wurde auch in einem sog. Planungsentwurf  bei der Stadt München eingereicht. Der Hauptstreitpunkt momentan ist allerdings, dass die Stadt verlangt, bis Ende des Jahres (verlängert bis Mitte 2012) alle Bauarbeiten abzuschliessen. Da aber erst vor kurzem die Baugenehmigung vorlag, dazu ein Umbau mehrere Millionen Euro kosten würde, ist in der Kürze natürlich kein Bauvorhaben zu realisieren.

Was bitter hin zu kommt ist die Tatsache, dass bei der Stadt München offen von einem „Investitionshemmnis“ gesprochen wird bzw es offen ausgesprochen wird, dass das Backstage keine Zukunft an der Friedenheimer Brücke haben soll.

Für mich, als Bürger Neuhausens und langjähriger Club-Besucher, ist es mal wieder ein Paradebeispiel dafür, wie sich die Stadt München in Sachen Immobilien gänzlich in die falsche Richtung entwickelt. Es wird mehr und mehr versucht, hochwertige Büroflächen zu schaffen, neben Wohnimmobilien, die sich niemand mehr leisten kann und die hauptsächlich als Kaufobjekte beworben werden. Genau solche Institutionen wie das Backstage aber machen das Flair einer Großstadt aus und tragen einen Beitrag zum kulturellen Ruf der Stadt München bei. (Man darf nicht vergessen, wie viele Konzerte im Backstage stattfinden, neben Flohmärkten und anderen Veranstaltungen)

Das Backstage ist ein durchaus wichtiges Kulturgut in der Kneipen- und Clublandschaft der Stadt und ist eigentlich nicht wegzudenken. Es bleibt zu hoffen, dass die Betreiber auch weiterhin das Engagement aufbringen, den Standort zu erhalten.

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