Archiv der Kategorie: sport.

DEBakel.

Was ist der Unterschied zwischen der DEL und dem DFB? Neben diversen anderen wichtigen Faktoren mit Sicherheit das richtige Händchen zur Terminierung. Kleines Beispiel gefällig? Sonntag, 22. April 2012, 4. Spiel der Best-of-5 Serie zwischen den Eisbären Berlin und den Adler Mannheim um 16:30 Uhr. Spannendes Match, es geht um alles, viele Fans etc. Was macht die DEL Führung? Terminiert auf 16:15 Uhr ein Länderspiel zwischen Deutschland und Dänemark, übertragen von Sport1. Dilletantischer gehts nicht. Noch ein Beispiel? Das alles entscheidende Match der beiden Kontrahenten ist am kommenden Dienstag, 20:00 Uhr. Klingelts? Genau, Champions-League Rückspiel. Und da fragt man sich dann noch, warum Eishockey (oder auch Basketball) in der deutschen Sportlandschaft nur ein Schattendasein führt…

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linsanity!

Es ist ja mittlerweile so, dass es nur noch sehr sehr selten wirklich große Sportmomente gibt. Natürlich gibt es die olympischen Spiele oder eine Fussball WM, bei denen die mediale Berichterstattung proportionial höher ist als bei anderen Wettbewerben und sich dadurch herausragende oder bemerkenswerte Momente ereignen. Diese sind aber doch ehrlicherweise sehr oft einer überzogenen Berichterstattung verschuldet und weniger der überragenden Leistung der jeweiligen Sportler oder des jeweiligen Teams.

Auf was ich hinaus will, ist, dass es momentan einen dieser Sportmomente gibt, bei denen ich mir denke „Wow, das haut einen vom Hocker, das ist großartig, überragend“. Weniger ein Podiumsplatz eines deutschen Biathleten beim Weltcup in Kontiolahti, eine Zweitligameisterschaft eines von mir geschätzten Vereins aus dem bayerischen Umland, noch ein Conference Titel eines geliebten Eishockeyvereins in Nordamerika. Meine Begeisterung gilt einem Sportler, der noch nie einen Titel gewonnen hat.

Derzeit sorgt ein junger Basketballer bei den New York Knicks für große Aufregung: Jeremy Lin. Gebürtiger Taiwanese, aufgewachsen in den USA, 23 Jahre alt. Warum dieser Sportler bzw seine Person so spektakulär ist? Weil dieser Jeremy Lin quasi aus dem Nichts, nicht mal „von der Bank“, direkt zum Matchwinner für die Knicks und damit zum Liebling der New Yorker wurde. Und da die Amis sowieso auf große Publicity stehen, haben sie diesen jungen Point Guard gleich mal mit einer Reihe von Namen bedacht. („you LIN again!“ – „linsanity!“ – „lincredible!“ – „all lin!“ – „the game linner„) Davon abgesehen spielt dieser Jerermy Lin mit einer Abgebrühtheit und einer Leck-mich-am-Arsch Attitüde, die vielleicht maximal noch 2-3 andere Spieler in der NBA mitbringen. (die allerdings schon längst All-Stars und damit Millionäre sind) Dieser Jeremy Lin spielt dermaßen frech und unbedarft, gepaart mit dem nötigen Schuss Talent und Können, überragend würde Kloppo an dieser Stelle wohl sagen.  Zusammengefasst ist die hollywoodeske Geschichte eines jungen Einwandererkindes, das von 0 auf 100 zum Superstar wird bzw wurde und das ausnahmslos aufgrund seiner sportlichen Leistung.

Aber was rede ich lange, seht selbst:

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auswärtsschwachstark.

Source: benditlikebender

Interessante Statistik über die Heimstärke der Teams in den 6 größten Ligen in Europa, in dieser Saison. Wobei die Statistik eigentlich mein persönliches Empfinden nur untermauert, nämlich dass die Premier League Teams auswärts gerne entschlossen und erfolgreich auftreten, wären in Spanien und Frankreich die Heimteams meistens den Ton angeben. Hängt vielleicht auch damit zusammen, dass es in Spanien und Frankreich relativ normal ist, dass man als Fan nicht zu Auswärtspartien mitfährt.

Die Jungs auf benditlikebender geben noch ein paar andere Anregungen dazu.

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super bowl 2012.

Source: pdnphotooftheday.com

Sehr spannender SuperBowl dieses Jahr zwischen den Pats und den Giants. Zwar nicht immer hochklassig, da doch sehr fehlerbehaftet, aber trotz allem sehr unterhaltend und spektakulär. Und wie jedes Jahr mit HotDogs, Chips und Vorabendprogramm.

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happy birthday muhammad ali!

Quote SZ: „Im März forderte er Joe Frazier heraus, um den Weltmeistertitel im Schwergewicht zurückzuerobern. Die Veranstalter annoncierten den Abend im New Yorker Madison Square Garden als „Kampf des Jahrhunderts“. Nicht einmal Frank Sinatra bekam eine Karte für die Sitze am Ring, weswegen sich der Sänger als Fotograf für Life Magazine verdingte, um ganz vorne zu sitzen“

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kürzlich in katar.

Source: newsnetz-blog.ch

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dirk @potus.

1. Da ist ein Deutscher beim noch mächtigsten Menschen der Welt und wird gelobt und gefeiert und bis auf ein paar Sportinteressierte bekommts keiner mit.

2. Da ist ein Deutscher beim noch mächtigsten Menschen der Welt und bringt den POTUS dazu, ein paar Witze über ihn zu reissen und bis auf ein paar Sportinteressierte bekommts keiner mit.

3. Da ist ein Deutscher beim noch mächtigsten Menschen der Welt und verhält sich so dermaßen sympathisch und uneitel und bis auf ein paar Sportinteressierte bekommts keiner mit.

4. Da ist ein Deutscher beim noch mächtigsten Menschen der Welt und überlegt, amerikanischer Staatsbürger zu werden.

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glenn, glenn, glenn & glenn.

„Alla heter Glenn i Göteborg“

Ich dachte ja bei meinem letzten Göteborg Besuch im Sommer erst an irgendso ein neues Frauen-Mode-Dingens, man kennt das ja. Dann erblickte ich aber immer mehr Männer, die den Schriftzug auf Taschen oder Shirts durch die Gegend trugen. Kurzum, es interessierte mich einfach, warum die „Glenn, Glenn, Glenn & Glenn“ Schriftzüge so populär waren. Und die Antwort darauf ist eigentlich sehr einfach. (dazu liebe ich Fragen aus dem Alltag, die man mit Fussballfakten beantworten kann…)

Eigentlich ist der Satz „in Göteborg heissen alle Glen“ mehr oder weniger eine Aussage wie „Im Osten heissen sie alle Kevin“. Tatsache ist hierbei, dass es schon überdurchschnittlich viele Glenn’s im besten Alter von ca 30 Jahren gibt (genau gesagt ca 500 laut Telefonbuch), genauso wie es vermutlich auch überdurchschnittlich viele Kevin’s in Leipzig gibt. Über die Coolness eines Namen wie Glenn, im Vergleich zu Kevin, können wir aber natürlich streiten.

Aber zurück zum Ursprung des Namen bzw des Slogan. In der Glanzzeit des IFK Göteborg, Anfang der 80er Jahre, als man u.a. das UEFA Cup Final (so hiess das damals noch, yeah) gegen den HSV gewann (übrigens mit Sven-Göran Eriksson als Coach) spielten beim IFK damals gleich 4 Glenn’s. (Glenn Hysén, Glenn Strömberg, Glenn Schiller och Glenn Holm) Und da das damals keine Mitläufer oder Bankdrücker waren, sondern spielentscheidende Virtuosen entwickelte sich dieser geflügelte Slogan. Die vier Glenns sind übrigens bis heute anerkannte Kommentatoren im schwedischen TV, so wie Günther Netzer vielleicht.

Na ja, so kam es dann, dass die Eltern in Göteborg Anfang der 80er Jahre überdurchschnittlich viele Kinder „Glenn“ nannten, angelehnt an den damals herausragenden Erfolg des IFK Göteborg. (gibts zum Namen Kevin eigentlich auch sportliches Äquivalent? Kevin Costner? Kevin Kuranyi? Kevin allein zu Haus?)

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Bild(er) des Tages #12

Surf-Pictures aus einer Zeit (Ende der 60er), in der der Sport noch nicht von langhaarigen Posterboys ausgeübt wurde, sondern eher vom örtlichen Versicherungsvertreter seines Vertrauens.

Source: livejournal.com – Photos by LeRoy Grannis

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